Regattabericht: J22-Cup des Duisburger Yacht-Club

5.-6. September 2026
11 Schiffe, 33 Seglerinnen und Segler – Melderekord! So viele Teilnehmer bekommt man bei einer Klassenregatta in Deutschland nicht alle Tage an den Start. Entsprechend groß war die Vorfreude auf ein spannendes Wochenende am Wolfsee. Und wer den Wolfsee kennt, kennt offenbar auch das Programm: Samstags Wind, sonntags Startverschiebung. Maike hatte es schon vorhergesagt – und sollte Recht behalten.
Am Samstag zeigte sich der Wolfsee von seiner besten Seite: 10 bis 17 Knoten aus Südwest – perfekte Bedingungen also. Es wurden gleich vier schweißtreibende Rennen angesetzt, jeweils mit vier Up-and-Downs. Macht zusammen: 16 Runden im Kreis. Eine wichtige Erkenntnis des Tages: Spi setzen bringt bei den kurzen Runden nur einen vernachlässigbaren Vorteil.
Reiner und sein Team hatten gegen Ende jedes Rennens klar die Nase vorn. Mit Christoph war bereits jede Menge Routine an Bord – und dann hatte Reiner auch noch einen Joker dabei: seinen Sohn Felix, frisch gekürter 505er-Weltmeister! Allerdings ließ Reiner es bei den Starts zunächst etwas gemütlicher angehen und überließ seiner Tochter Imke, ihrem Mann Mathi und Asso-Seglerin Alex erst einmal den Vortritt. Die drei dominierten die Starts, während Reiner sich Runde für Runde nach vorne arbeitete.
Wir dagegen fanden uns deutlich abgeschlagen auf Platz drei wieder. Manöver mussten wir erstmal üben – und die Starts üben wir am besten auch noch in Zukunft ein bisschen. 😉 Dahinter ging es richtig eng zu: Zwischen Platz vier und Platz neun lagen gerade einmal zehn Punkte. Entsprechend wurde bis zur Zielkreuz um jeden Meter gekämpft – genau so, wie man sich eine Regatta wünscht.
Nach vier Rennen war der Segeltag zwar anstrengend, aber noch lange nicht vorbei. Beim DUYC-Sommerfest gab es einen sonnigen und sehr gemütlichen Ausklang.
Der Sonntag präsentierte sich grandios: Sonne satt und bestes Sommerwetter. Nur einer hatte offenbar keine Lust: der Wind. Wettfahrtleiter Jens Kleinke versuchte alles, doch der Wind konnte sich für keine Richtung entscheiden: Heute sollte es keine weiteren Rennen geben.
Ein großes Dankeschön an das Organisationsteam um Anne, Reiner und DUYC-Präsident Stefan sowie Wettfahrtleiter Jens für ein rundum gelungenes Wochenende. Bei der Siegerehrung gab es noch ein ganz besonderes Andenken: Jeder Teilnehmer bekam ein gerahmtes Teamfoto als Pokal.
Lena mit Nils, Tom (Samstag) und Maike (Sonntag)












